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Freelancer werden in Deutschland – wie attraktiv ist es?

Geschrieben von Juliane Neumann | 09.07.18 13:55

Im Mai haben wir eine Umfrage unter Freelancern in Deutschland aus verschiedenen Branchen gestartet, um von euch zu hören, wie ihr die Lage für Selbstständige und Freelancer in Deutschland seht. Am deutlichsten war die Aussage, dass ihr euch von traditionellen Banken nicht gut beraten fühlt – das geht 75 % der Umfrageteilnehmern so. Aber was sind weitere Probleme und Sorgen für Freelancer in Deutschland?


Unregelmäßiges Einkommen in der Selbstständigkeit

Das größte Problem für Freelancer – 47 % – ist das unregelmäßige Einkommen. Die Auftragslage schwankt und ihr seid oft auch von Saisonalität betroffen. Das kann finanziell problematisch werden, vor allem, wenn man nicht weiß, wie viel Geld am Ende des Monats reinkommt. Hinzu kommen ausstehende Zahlungen, was für 13 % in der Umfrage als Hürde genannt wurde. Das heißt also, dass die Mehrheit der Probleme mit Geld zu tun hat.


Schwankungen in der Auftragslage lassen sich natürlich nicht immer vorhersagen. Es kann immer mal zu einer etwas schwächeren Phase kommen. Genau diese Zeiten solltest du auch mit einberechnen, wenn du denen Freelancer-Stundensatz kalkulierst.


Freelancer sein in Deutschland – was kann verbessert werden?

Mehr als ein Drittel der Umfrageteilnehmer findet Deutschland nicht attraktiv als Land für Freelancer. Freelancer wünschen sich, dass die Bürokratie reduziert würde (44 %). Weitere Themen, die ihnen wichtig sind, sind die Gewährung von Steuerermäßigungen (20 %), die Beendigung der Diskriminierung zwischen Festangestellten und Freelancern (13 %) sowie die Erweiterung der Sozialversicherung (12 %).

„Die Lage der Freelancer in Deutschland hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert, dennoch gibt es immer noch viel zu tun. Nicht ohne Grund finden noch immer rund 38 Prozent der Studienteilnehmer, dass Deutschland für Freelancer ein unattraktiver Standort ist“

Holvi-CEO Antti-Jussi Suominen


Für deutsche Freelancer sind 3 Städte besonders attraktiv für Freelancer im Hinblick auf Infrastruktur und die örtlichen Bedingungen: Berlin, Hamburg und München.


Der Weg in die Freiberuflichkeit

Freelancer entscheiden sich aus verschiedenen Gründen für die Freiberuflichkeit. Ganz oben steht dabei die Freiheit, die Projekte selbst auszuwählen (63 %), dicht gefolgt von der Unabhängigkeit, sein eigener Chef zu sein (61 %). Wo und wann man arbeiten möchte, sind weitere Gründe für die Freiberuflichkeit.

Das Gefühl und das Wissen unabhängig und frei in seiner Arbeit zu sein, ist ein wichtiger Motivator. Aber Selbstständige wissen auch, dass es nicht immer einfach ist, sich diese Freiheiten wirklich beibehalten zu können. Eine richtige Work-Life-Balance ist jedoch enorm wichtig – und auch das Ziel für Freelancer. Deshalb solltest du auch nie vergessen, warum du dich für die Freiberuflichkeit entschieden hast und wirklich dafür arbeiten, dass du deine Ziele erreichen kannst.


Effizientes Finanzmanagement muss kein Traum bleiben

Eine weitere Hürde für Freelancer ist die Buchhaltung (20 %). Dazu kommt hinzu, dass 88 % von ihnen effizientes Finanzmanagement als wichtig bis sehr wichtig ansehen. Diese Hürde lässt sich mit den richtigen Tools beseitigen – und führt somit zur effizienten Verwaltung von Finanzen.

Und genau das ist es, warum wir Holvi gegründet haben – wir arbeiten jeden Tag daran, dir den Alltag als Freelancer ein bisschen leichter zu machen. Unser Online-Geschäftskonto ist speziell auf die Befürfnisse von Selbstständigen ausgerichtet und erspart dir jede Menge Papierkram. Denn du sollst dich auf das konzentrieren können, was dir wichtig ist.