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So kannst du deine Verkaufszahlen online steigern

Selbstständigkeit · 12.07.18 10:10 · Juliane Neumann

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Online kannst du viel erreichen für dein Unternehmen. Du kannst deine Produkte und Dienstleistungen ganz einfach online verkaufen und brauchst dafür nicht mal Programmierkenntnisse. Wie du deinen Umsatz online erhöhen kannst, zeigen wir dir mit diesen 6 Tipps.

 

Einen einfachen Verkaufskanal kannst du online ganz schnell einrichten: über dein Holvi-Konto hast du die Möglichkeit, einen Online-Shop zu eröffnen. Ganz ohne Programmieren oder zusätzliche Verträge mit Zahlungsanbietern. Du eröffnest dein Konto und den Shop, fügst dein Logo hinzu, lädst Produktfotos und -beschreibungen hoch und schon kann es losgehen!


Wie kannst du noch mehr aus deinem Shop herausholen? Ein paar Möglichkeiten helfen dir dabei, deinen Shop und somit deinen Umsatz auf das nächste Level zu bringen.

1. Die richtigen Fotos

Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Das gilt auch bei deinem Online-Shop. Deine Kunden wollen sehen, was du anbietest, und nicht die Katze im Sack kaufen. Und dafür sind Fotos genau richtig. Hierbei gibt es jedoch ein paar Sachen zu beachten, wie z. B. Qualität, Hintergrund, Licht und Komposition.


Ganz wichtig: Fotografiere unbedingt ein neues, unbenutztes Produkt! Da deine Kunden das Produkt online nicht in die Hand nehmen können, um es von allen Seiten zu betrachten. Daher solltest du auf jeden Fall Fotos von verschiedenen Seiten machen, z. B. von oben und etwas von der Seite.


Der Hintergrund für dein Produkt sollte möglichst neutral sein. Du willst ja, dass dein Produkt die Aufmerksamkeit auf sich zieht und nicht der Hintergrund. Außerdem solltest du auf Blitz und Filter etc. verzichten, da dein Produkt realistisch dargestellt werden soll.


Eine Spiegelreflexkamera ist immer noch am besten für deine Produktfotos. Wenn du keine hast, kannst du dir vielleicht eine leihen. Ansonsten machen die Smartphones mittlerweile auch schon sehr gute Fotos.


Bei der Komposition kannst du dich z. B. nach der Drittel-Regel richten. Dabei teilst du das Bild gedanklich in horizontale und vertikale Drittel. Dadurch entstehen Linien, auf denen du die Elemente deines Bildes positionierst.


Du siehst also, ein gutes Bild zu erstellen ist absolut machbar und lohnt sich auf jeden Fall.

 

2. Passende Beschreibungen

Trotz toller Fotos geht es ganz ohne Beschreibungen aber auch nicht. Gute Beschreibungen helfen deinen Kunden bei der Kaufentscheidung deines Produkts. Außerdem sind sie auch für SEO hilfreich, worüber wir gleich noch sprechen werden.


Bevor du mit dem Schreiben loslegst, nimm dir die Zeit und denk über dein Produkt nach: Was verkaufst du? Wer ist deine Zielgruppe? Sind deine Kunden eher männlich oder weiblich? In welchem Alter? Was bietet ihnen dein Produkt? Schreib die Sachen auf und erstelle so eine Art Profil für deine Zielgruppe.

 

Betone die Vorzüge deines Angebots und sage zu den technischen Angaben genau, was dein Produkt kann. Ein Rucksack, der 45 cm hoch ist, ist z. B. passend für einen 13-Zoll-Laptop. Die technischen Angaben sind wichtig, aber verwende auch Beispiele, dass sich der Kunde alles besser vorstellen kann. Vermeide Verallgemeinerungen und Klischees wie „Beste Qualität‟. Wenn es wirklich die beste Qualität ist, dann sag genau, warum. Ist das Produkt handgefertigt? Gib Beispiele an, um deine Aussage zu unterstützen.

 

Außerdem sollte dein Text einfach zu lesen. Da Kunden nicht immer ganze Romane lesen wollen, ist es ratsam, ganz am Anfang das Wichtigste zu sagen und danach den Rest. Du kannst auch den Text visuell unterstützen, indem du manches fett druckst oder Stichpunkte als Listen einarbeitest. Und nicht vergessen: Rechtschreibung und Grammatik überprüfen (lassen).

 

3. Ein wenig SEO

Du willst sicherlich, dass dein Shop online gefunden wird. Viele Nutzer beginnen ihre Suche auf Google. Es gibt die ein oder andere Hilfestellung, wie du am besten gefunden werden kannst. Aber eins vorweg: eine Patentlösung gibt es nicht.


Zum einen sollte dein Content besser sein als der deiner Mitbewerber. Der Titel (Page title) spielt immer noch eine Rolle. Also füg dort die Keywords ein, die dir wichtig sind. Allerdings sollte die Überschrift die Nutzer auch zum Klicken animieren. Du kannst zum Beispiel Wörter wie „kostenlos‟ oder „Schnelle Lieferung‟ erwähnen, wenn es um Online-Verkäufe geht.


Zwischenüberschriften sind auch nicht zu missachten. Du solltest eine Hauptüberschrift (H1) und Zwischenüberschriften (H2 und H3) verwenden. Verwende ruhig Synonyme dafür, aber wirf nicht einfach so mit Keywords um dich.


Du kannst Tools verwenden, um die richtigen Keywords zu finden. Du gewinnst nichts, wenn du Wörter verwendest, nach denen keiner sucht. Eins dieser Tools ist z. B. der Google Keyword Planner. Die Daten sind allerdings nur zuverlässig, wenn du auch Werbung über Google schaltest (kostenpflichtig). Wenn du kein Budget für Werbung hast, sind die Keyword-Daten nur ein Schätzwert.

 

4. Social Media

Social Media ist immer noch der effektivste Marketing-Kanal für Kleinunternehmer und Selbstständige. Das Profil anzulegen kostet nichts und mit einer Seite kannst du deine Kunden einfach erreichen und mit ihnen interagieren.


Wähle die Kanäle aus, die am wichtigsten für dein Unternehmen sind. Du wirst wahrscheinlich keine Zeit haben, unzählige Kanäle aktuell zu halten. Also nimm wirklich nur die, die dir etwas bringen und über die du deine Kunden erreichen kannst. Facebook steht dabei immer noch ganz oben.


Sobald dein Profil eingestellt ist, solltest du deine Seite regelmäßig mit neuen Inhalten füttern. Vermarkte deinen Shop und lad Leute ruhig dazu ein, deiner Seite zu folgen, sodass sie keine Updates von dir verpassen. Du kannst deine Seite und deinen Shop auch in verschiedenen Facebook-Gruppen, die für dein Produkt relevant sind, erwähnen.


Bewertungen sind auch hilfreich – und beliebt –, um seine Produkte zu vermarkten. Frag deine Kunden ruhig nach einer Bewertung. Das hilft zum einen dir, weil über dein Produkt gesprochen wird, aber ist auch für zukünftige Kunden hilfreich, weil sie dann leichter die Kaufentscheidung für dich und dein Angebot treffen können.

 

5. Bezahlte Werbung

Werbung auf einigen Kanälen zu schalten, ist ein gutes Mittel, um auf dich aufmerksam zu machen. Es gibt verschiedene Plattformen, aber auch für Werbung bietet sich Facebook an. Dabei musst du nicht einmal Unsummen investieren – auch kleine Beträge zeigen schon Ergebnisse.


Zu Anfang solltest du genau festlegen, was deine Ziele sind und wer deine Werbung sehen soll. Willst du Klicks für deine Seite oder willst du gleich zum Kaufen anregen? Dein großer Vorteil bei Facebook-Werbung ist, dass du zusätzlich auch eine Auswertung bekommst. Wie gut kam die Werbung an? Hat sie das erreicht, was du dir vorgenommen hattest?


Wie schon bei Schritt Nummer 2 ist auch bei der Werbung die Zielgruppe ein wichtiger Faktor. Wem soll deine Werbung angezeigt werden? Facebook weiß viel über deine Kunden. Du kannst dir dieses Wissen zunutze machen und deine Werbung darauf abzielen, dass nur deine gewünschte Zielgruppe bedient wird.

 

6. Rabattcodes

Eine weitere Möglichkeit, deine Verkaufszahlen zu steigern, sind Rabattcodes. Damit kannst du sowohl neue als auch vorhandene Kunden anziehen.


Du kannst zum Beispiel einen Code für einen Mindestbestellwert von 75 € erstellen. Außerdem kannst du einen Rabatt von 10 % für alle neuen Newsletter-Abonnenten anbieten oder an einem bestimmten Tag im Jahr. Du hast die Wahl. Aber nicht vergessen: promote deine Aktion!


Du willst natürlich deine vorhandenen Kunden halten. Nachdem sie bei dir gekauft haben und du ihre E-Mail-Adresse (und Zustimmung für Marketing-Mails) hast, kannst du sie nach dem Kauf über Aktionen auf dem Laufenden halten.


In dem Online-Shop bei Holvi kannst du solche Rabattaktionen ganz einfach einstellen.


Zahlen analysieren, auswerten, wiederholen

Dein Online-Shop ist nicht von jetzt auf gleich fertig. Du musst ihn erweitern und ein wenig dran arbeiten. Aber du kannst mit verschiedenen Tools, die entweder kostenlos oder preiswert sind, den Traffic deines Shops analysieren und damit arbeiten.


Google Analytics ist ein guter Start. Dort findest du ganz praktisch Informationen zu deiner Seite. Mit HotJar siehst du genau, wie sich deine Kunden auf deiner Seite bewegen und wo sie klicken.


Kurzum: Analysiere und werte aus! Mit den Ergebnissen kannst du deinen Auftritt anpassen und noch mehr aus deinem Business holen.

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